Was Führungskräfte von Spitzensportlern lernen können

Was braucht ein Spitzensportler, um richtig erfolgreich zu sein? Welche Rolle spielt sein Trainer dabei? Und was hat das alles mit der Arbeit von Führungskräften in Unternehmen zu tun?

Gestern hatte ich das Vergnügen, in einem Training einen ehemaligen Profi-Tennistrainer kennenzulernen, und mir sind dabei einige spannende Analogien zwischen dem Training von Spitzensportlern und der Führungsarbeit im Unternehmen klar geworden, die ich gerne mit Ihnen teilen möchte.

Wie erreicht der Spitzensportler seine Top-Leistung?

  • Der Spitzensportler hat einen guten Trainer.
  • Der Trainingsplan muss auf den jeweiligen Sportler eingestellt werden: Was ist der individuell beste Trainingsrhythmus? Wann braucht der Sportler Pausen (… denn in den Pausen erfolgt die größte Entwicklung …)? Für wie lange? Zu welchen Tageszeiten passt welche Trainingsarbeit (… z.B. Technikübungen eher am Morgen, da hierzu erhöhte Konzentration erforderlich ist …)?
  • Der Sportler lässt sich von seinem Trainer begeistern und mitreißen.
  • Der Sportler weiß, dass sein Trainer seine Motivation erhält und stärkt (… und jeder Sportler wird durch unterschiedliche Dinge motiviert …).
  • Der Trainer passt seinen Kommunikationsstil an seinen Sportler an, um das Beste aus ihm rauszuholen. Während für den einen direkte Kritik als ein Ansporn wirkt, hemmt diese den anderen nachhaltig und führt zu einer Leistungsverschlechterung.

Aus meiner Erfahrung sind diese Faktoren deckungsgleich mit dem Handwerkszeug einer erfolgreichen Führungskraft. Was sind Ihre Erfahrungen? Wie führen Sie Ihre Mitarbeiter zu Spitzenleistungen?

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